Terms of Service
Last updated: 27 September 2026 · Version 1.2
Summary in English
- Loomira is a B2B SaaS: an AI phone assistant that answers calls, takes appointment requests and messages, and notifies you of the results. Consumers cannot contract.
- Prices follow the current price list or order form (plus VAT), billed in advance via Stripe. There is no free trial — instead a voluntary money-back guarantee: a full refund within 14 days of the first payment if the service is unused (no call minutes billed); no refund once usage has started.
- Call audio is never stored; transcripts are anonymised after 30 days. The assistant identifies itself as an AI at the start of every call (Art. 50 EU AI Act) — this announcement cannot be disabled.
- Either party may terminate with one month’s notice to the end of the billing month (monthly plans) or contract year (annual plans). German law applies; place of jurisdiction is Cologne.
- The data processing agreement (DPA) is part of the contract and accepted electronically at signup.
The following terms govern the use of Loomira. The service is offered to businesses only; the data processing agreement (DPA) forms part of the contract.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „Loomira" der Staqmind UG (haftungsbeschränkt), Gilgaustraße 36, 51149 Köln, Handelsregister Amtsgericht Köln, HRB 127739 (nachfolgend „Anbieter").
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
Loomira ist ein KI-Telefonassistent: Er nimmt Anrufe für den Kunden entgegen, beantwortet Anliegen, nimmt Terminanfragen und Nachrichten auf und informiert den Kunden über die Ergebnisse (z. B. per E-Mail oder — soweit aktiviert — über weitere Kanäle). Zum Leistungsumfang gehört ein Online-Portal zur Konfiguration und Auswertung.
Der konkrete Funktions- und Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif gemäß der jeweils gültigen Preisliste bzw. dem Auftragsformular. Tarifwechsel werden zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wirksam.
Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter und darf Funktionen ändern oder ergänzen, soweit der vertraglich vereinbarte Kernfunktionsumfang erhalten bleibt.
§ 3 Vertragsschluss und Vertragslaufzeit
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Abschluss der Registrierung und Auswahl eines Tarifs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter den Zugang freischaltet und dies per E-Mail bestätigt.
Der Vertrag läuft je nach gewählter Abrechnungsart monatlich oder jährlich und verlängert sich automatisch um den jeweiligen Zeitraum, wenn er nicht gemäß § 13 gekündigt wird.
§ 4 Freiwillige Geld-zurück-Garantie
Eine kostenlose Testphase wird nicht angeboten. Der gewählte Tarif ist ab Vertragsschluss kostenpflichtig und im Voraus zu zahlen (§ 5).
Der Anbieter gewährt jedoch eine freiwillige Geld-zurück-Garantie: Innerhalb von 14 Tagen nach der ersten Zahlung erstattet der Anbieter das gezahlte Entgelt vollständig, sofern der Kunde die Leistung nicht genutzt hat. Als Nutzung gilt insbesondere jeder über den Assistenten geführte oder entgegengenommene Anruf, d. h. jede abgerechnete Gesprächsminute.
Sobald eine Nutzung in diesem Sinne stattgefunden hat, ist eine Erstattung ausgeschlossen. Diese Garantie ist eine freiwillige vertragliche Zusage des Anbieters und begründet kein gesetzliches Widerrufsrecht (§ 14). Der Anspruch besteht je Kunde einmalig; im Übrigen bleiben die Kündigungsregelungen nach § 13 unberührt.
§ 5 Preise, Zahlung und Verzug
Es gelten die Preise der jeweils gültigen Preisliste bzw. des Auftragsformulars, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Nutzungsabhängige Entgelte (z. B. zusätzliche Gesprächsminuten über das Tarifkontingent hinaus) ergeben sich ebenfalls aus der Preisliste.
Die Abrechnung erfolgt im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen sind mit Zugang fällig.
Gerät der Kunde mit der Zahlung mehr als 14 Tage in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung sperren. Bei einem Verzug von mehr als 30 Tagen ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung berechtigt. Gesetzliche Verzugsrechte bleiben unberührt.
Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens 30 Tage im Voraus in Textform an. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Ankündigung, gilt die Änderung als genehmigt; auf diese Folge weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin. Widerspricht der Kunde fristgerecht, darf der Anbieter den Vertrag zum Wirksamwerden der Änderung ordentlich kündigen.
§ 6 Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.
Der Kunde darf die Software nicht vervielfältigen, dekompilieren oder zurückentwickeln, soweit dies nicht gesetzlich (§§ 69d, 69e UrhG) zwingend erlaubt ist.
§ 7 Pflichten des Kunden
Der Kunde macht bei Registrierung und Nutzung zutreffende Angaben und hält sie aktuell, schützt seine Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter und nutzt die Leistungen nur im Rahmen der geltenden Gesetze.
Der Kunde ist für die rechtmäßige Einbindung des KI-Telefonassistenten in seinen Geschäftsbetrieb verantwortlich. Dazu gehört insbesondere, Anrufende gemäß den geltenden Vorschriften über den Einsatz von KI zu informieren und die datenschutzrechtlichen Informationspflichten gegenüber Anrufenden zu erfüllen. Der Anbieter stellt hierfür eine Vorlage bereit.
Der Kunde stellt keine rechtswidrigen Inhalte ein und konfiguriert den Assistenten nicht für rechtswidrige Zwecke.
§ 8 KI-Dienste und Gesprächstranskripte
Anruf-Audio wird nicht gespeichert; es wird ausschließlich flüchtig zur Echtzeit-Verarbeitung genutzt. Gesprächstranskripte werden 30 Tage nach dem Anruf anonymisiert; Rufnummern Anrufender werden nur als gesalzener Hash gespeichert.
Der Assistent gibt sich zu Gesprächsbeginn als KI zu erkennen (Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 — „KI-Verordnung"). Diese Ansage ist Teil des Ablaufs und kann vom Kunden nicht deaktiviert werden.
KI-generierte Ausgaben können trotz sorgfältiger Entwicklung unzutreffend sein. Der Kunde prüft geschäftskritische Ergebnisse (z. B. Terminzusagen) in angemessenem Umfang; das Portal stellt hierfür Transkripte und Zusammenfassungen bereit.
§ 9 Verfügbarkeit, Wartung und Support
Der Anbieter erbringt die Leistungen mit angemessener Sorgfalt, schuldet jedoch keine hundertprozentige Verfügbarkeit. Geplante Wartungsarbeiten werden — soweit sie die Nutzung wesentlich beeinträchtigen — vorab angekündigt; kurze Wartungsfenster von bis zu 60 Minuten bedürfen keiner gesonderten Ankündigung.
Support erfolgt per E-Mail. Der Anbieter reagiert in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen (Mo–Fr).
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter bei der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere Daten Anrufender), geschieht dies auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Der AVV ist Bestandteil dieses Vertrags und wird bei der Registrierung elektronisch akzeptiert (Art. 28 Abs. 9 DSGVO); er ist jederzeit öffentlich unter loomira.ai abrufbar.
Die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter ergeben sich aus der öffentlichen Liste, auf die der AVV verweist. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung als Verantwortlicher zuständig.
§ 11 Datenlöschung nach Vertragsende
Nach Beendigung des Vertrags löscht der Anbieter die Kundendaten innerhalb von 30 Tagen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Regelungen des AVV zur Rückgabe der Daten bleiben unberührt.
§ 12 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur, soweit der Verlust auch bei ordnungsgemäßer, zumutbarer Datensicherung durch den Kunden nicht vermeidbar gewesen wäre.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 13 Kündigung
Bei monatlicher Abrechnung kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Vertragsmonats gekündigt werden; bei jährlicher Abrechnung mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt; ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere bei erheblichen Verstößen gegen § 7 vor.
Die Kündigung bedarf der Textform oder kann über die im Kundenkonto vorgesehene Kündigungsfunktion erklärt werden.
§ 14 Kein Widerrufsrecht (Hinweis für Unternehmer)
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 1). Ein Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB besteht daher nicht. Bestellungen von Personen, die keine Unternehmer sind, kann der Anbieter zurückweisen oder den Vertrag außerordentlich beenden.
Unabhängig vom fehlenden gesetzlichen Widerrufsrecht gewährt der Anbieter die freiwillige Geld-zurück-Garantie nach § 4.
§ 15 Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform angekündigt.
Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Ankündigung, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Folge weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin. Widerspricht der Kunde fristgerecht, gilt die bisherige Fassung fort; der Anbieter darf den Vertrag in diesem Fall ordentlich kündigen.
§ 16 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
§ 17 Rechtswahl und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Köln; im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.